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BBS-Schüler gemeinsam gegen Blutkrebs

Es ist ein logistischer Kraftakt, eine Informationsveranstaltung für eine ganze Schule zu organisieren, doch Manuela Schlamann, Schülerin der Berufsschulklasse Kaufleute im Einzelhandel 11, hat dem Blutkrebs den Kampf angesagt. Deshalb scheute sie weder den Aufwand noch die Vielzahl der notwendigen Absprachen, um an der BBS Cochem in Zusammenarbeit mit Rabea Karthoff von der DKMS (Deutsche Knochenspenderdatei) einen Informationstag zum Thema Blutkrebs und Knochenmarkspende zu planen, zu organisieren und durchzuführen. Unterstützt wurde sie von Klassenleiter Hermann Kockler und Vertrauenslehrerin Sandra Reichardt, die bei der internen Organisation halfen. Den großen „Rest“ übernahm die Schülerin in Eigenregie: Sie entwarf Informationsplakate, organisierte das notwendige Equipment zur Vorführung eines Informationsfilms, plante die zeitliche Struktur des Tages und die Besuchszeiten der einzelnen Klassen und gestaltete die Aula sowohl ansprechend als auch dem Anlass entsprechend zweckmäßig. Ihr Engagement sprang über: zunächst auf die eigene Klasse der BS KE 11, anschließend auf Schule und Bürgermeister.

Die sorgfältige Planung des Informationstages machte es möglich, dass im Laufe des Schulmorgens 20 Klassen zusammen mit den jeweils unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern über die Krankheit Blutkrebs informiert werden und sich im Anschluss daran – sofern die Schülerinnen und Schüler volljährig waren – registrieren lassen konnten. Als Ansprechpartnerinnen und –partner stellte sich die gesamte Klasse BS KE 11 den ganzen Vormittag lang für alle Sachfragen zur Verfügung. Denn neben der Registrierung war es der Initiatorin und ihrer Klasse wichtig, Bewusstsein zu bilden: Alle 16 Minuten erkrankt in Deutschland ein Mensch an Blutkrebs. „Dass sogar Babys daran erkranken können, das ist einerseits schockierend, motiviert aber andererseits nur umso mehr, dem Blutkrebs den Kampf anzusagen“, so Initiatorin Schlamann. Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Spender zu finden, sei derzeit zwar immer noch sehr gering (sie liegt zwischen 1:20.000 und 1: mehreren Millionen), weil die Gewebemerkmale zwischen Spender und Patient zu hundert Prozent übereinstimmen müssen. Doch je mehr Menschen sich registrieren ließen, umso größer sei die Möglichkeit, weltweit einen passenden Spender zu finden, betont Schlamann.

59 neue Registrierungen gehen in Cochem nun auf das beeindruckende Engagement der Schülerinnen und Schüler der BS KE 11 zurück und entsprechend zufrieden zeigte sich die gesamte Klasse während der Abschlussreflexion: „Es hat sich sehr gelohnt, diesen Tag zu veranstalten! An Blutkrebs kann jeder erkranken, aber das Gute ist: es kann auch jeder helfen!“, so Julia Lehn Schülerin der Klasse. Auch Bürgermeister Lambertz beeindruckte das Engagement der Schülerinnen und Schüler bei seinem Besuch des Informationstages. Spontan äußerte er die Idee, diese gute Sache auch von Seiten der Stadt zu unterstützen und im Cochemer Rathaus eine Spendenübergabe an die DKMS zu initiieren.

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