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Drogenprävention an der BBS Cochem

In der ersten Februarwoche fand an der BBS Cochem eine Reihe von Präventionsveranstaltungen gegen Betäubungsmittel statt. Hierzu hatte die Beratungslehrkraft für Suchtprävention der BBS Cochem, Herr Jan Wiese, einen Referenten der entsprechenden Abteilung des Polizeipräsidiums Koblenz  eingeladen.

Zur Überraschung einiger Schülerinnen und Schüler eröffnete der erfahrene Polizeibeamte seinen interaktiven Vortrag mit den gesellschaftlich weithin akzeptierten Drogen Alkohol, Zigaretten und neuerdings auch E-Zigaretten. Dabei standen neben den gesundheitlichen Risiken vor allem Fragen der vom Alter abhängigen Legalität nach dem Jugendschutzgesetz im Vordergrund. Außerdem gab der Polizist den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Tipps zum Umgang mit Gruppenzwang.

Im Mittelpunkt standen aber später Substanzen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Hier mussten einige Fehlauffassungen unter den Zuhörenden ausgeräumt werden, wie zum Beispiel die, dass der Konsum von Marihuana legal sei. Da der Konsum jedoch den Besitz voraussetzt, stimmt diese landläufige Annahme ebenso wenig wie die, dass der Konsum im benachbarten Ausland (Niederlande) legal sei.

Der Polizist machte auch bei scheinbar klugen Nachfragen deutlich, dass jedem Verdacht des Konsums, Besitzes, Handels oder Anbaus nachgegangen wird und dass bei jeder polizeilichen Ermittlung wegen Betäubungsmitteln auch immer die Führerscheinstelle informiert wird, was dazu führen kann, dass man auch später für weit in der Vergangenheit liegende Vorfälle gegenüber der Führerscheinstelle – durch Drogenscreenings oder gar eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) – nachweisen muss, dass man zur Teilnahme am Straßenverkehr überhaupt in der Lage ist. Außerdem kann die Polizei Handys und Fahrzeuge einziehen und einbehalten, wenn diese im Zusammenhang mit Drogengeschäften stehen.

Besonders in Erinnerung blieben den Schülerinnen und Schülern aber die Erzählungen aus der eigenen Erfahrung des Drogenfahnders mit Drogensüchtigen im kalten Entzug, die durchaus abschreckend wirkten. Derart über die folgenschweren Strafen für Delikte mit Bezug zu häufig verharmlosten Drogen informiert, verließen die Schülerinnen und Schüler, unter denen sich etliche Fahranfänger befanden, die Aula der BBS Cochem.

Durch Veranstaltungen wie diese hofft die BBS Cochem in Zusammenarbeit mit der Polizei, die Schülerinnen und Schüler zu sensibilisieren und so dem Drogenmissbrauch präventiv entgegenzuwirken.

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