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Eine Investition in die Zukunft

In Zeiten, in denen der demografische Wandel immer weiter voranschreitet, wird es vor allem im Dienstleistungssektor schwer, geeignete Nachwuchskräfte zu finden. Gerade im Bereich der Hotellerie und Gastronomie wird es, zum Beispiel wegen der vermeintlich „familienunfreundlichen“ Arbeitszeiten, immer schwerer, gute Arbeitskräfte zu finden. Um dieser Entwicklung entgegenzusteuern und gerade junge Menschen für diesen spannenden und abwechslungsreichen Beruf zu begeistern, veranstaltete die BBS Cochem in Verbindung mit der ZaC (Zukunftsallianz Cochem-Zell) den Tag der Hotellerie und Gastronomie.

Im Fokus dieser Veranstaltung stand dabei, die Ausbildung für Interessierte attraktiver zu gestalten. So konnten bereits am Nachmittag interessierte Quereinsteiger sowie Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 an praxisorientierten Workshops teilnehmen und einen Einblick in verschiedene Berufsfelder der Gastronomie gewinnen. Danach wurde neben einem Wettbewerb zum Show-Cooking, in Verbindung mit eigener Verkostung und anschließender Bewertung, auch das Konzept der „Ausbildung Plus“ vorgestellt. Bei diesem Konzept geht es vor allem darum, Fachkräfte auch in Zukunft zu sichern.  Dies soll vor allem damit erreicht werden, dass die Effizienz der dualen Ausbildung gesteigert wird, um damit die Zufriedenheit der Beteiligten nachhaltig zu erhöhen. Für den Azubi bedeutet dies zum Beispiel, dass er eine bessere Einstiegsmöglichkeit in den Beruf erhält oder Zusatzqualifikationen erwerben kann. Aber auch der Ausbilder profitiert von diesem Konzept. So erhält dieser sehr viel motiviertere Auszubildende und kann Nachwuchs direkt in Arbeiten im eigenen Betrieb einbinden.

Als mögliche Kooperationspartner stehen dabei zum Beispiel die IHK Koblenz, die Handwerkskammern, aber auch die BBS Cochem zu Verfügung.

Doch was bedeutet Ausbildung plus für den Auszubildenden und die teilnehmenden Betriebe konkret? Zum einen bedeutet es eine viel engere Vernetzung zwischen Schule und Ausbildungsbetrieb. Dies soll insbesondere durch Sprechtage, Treffen zwischen Ausbildern und Lehrkräften und die Kommunikation über Internetplattformen gewährleistet werden. Zum anderen bedeutet es aber auch eine Vergütung der Auszubildenden nach aktuellem Tarif, eine Bereitstellung von Dienstplänen durch den Betrieb unter Einhaltung der Gesetze und auch eine dokumentierte und bestätigte Übersicht über behandelte Themen in der BBS und dem Betrieb. Dies wird einen späteren Nachweis von erworbenen Qualifikationen einfacher gestalten.

In der Zukunft soll dieses Konzept dazu beitragen, viele junge Menschen für diesen abwechslungsreichen und interessanten Beruf mit vielfältigen Perspektiven zu begeistern und zur Fachkräftesicherung in der Region beitragen. Dies wird auch dazu führen, dass der Schulstandort Cochem nachhaltig gestärkt wird, was eine qualitativ hochwertige Ausbildung auch in der Zukunft ermöglicht. 

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